Umberto Riva
Fachprojekt 1/2, AD
Prof. Sebastian Multerer
mittwochs, 10:00 Uhr
Raum N014
This semester, we will focus on the work of Milanese architect Umberto Riva, specifically his buildings, which explore the theme of transformation. Created between 1980 and 2003, the projects testify to an intensive engagement with existing buildings, resulting in a unique architectural language. We will research the five projects in detail, treating them as a real-life laboratory, and attempt to engage in dialogue with the architects involved. Additionally, a model reflecting our interpretation of what we have found will be created for each of the projects.
Wir wollen uns in diesem Semester gemeinsam mit dem Werk, genauer gesagt den Gebäuden des Mailänder Architekten Umberto Riva, die sich mit dem Thema der Transformation auseinandersetzen beschäftigen. Die Projekte, die zwischen den Jahren 1980 und 2003 entstanden sind zeugen von einer intensiven Beschäftigung mit dem Bestand, der innerhalb des methodischen Prozesses zu einer sehr eigenen architektonischen Sprache führt. Einem Reallabor gleich werden wir zu den fünf Projekten recherchieren, sie präzise aufnehmen und versuchen mit beteiligten Architektinnen und Architekten ins Gespräch zu kommen. Zudem soll zu jedem der Projekte ein Fragment oder Ausschnitt in Form eines Modells entstehen, dass die Interpretation des Vorgefundenen widerspiegelt.
Umberto Riva wurde 1928 in Mailand, Italien, geboren. Er studierte Architektur an der Università luav di Venezia, wo er unter anderem Schüler von Carlo Scarpa war und schloss sein Studium 1959 ab. Nachdem er 1960 gründete er sein Architekturbüro in Mailand, wo er lebte und arbeitete. Rivas Arbeit konzentrierte sich vorwiegend auf Italien, mit Ausnahme einiger weniger Architekturprojekte und Ausstellungen in den Vereinigten Staaten, Kanada, Österreich und Algerien.
Von den frühen 1960er bis Mitte der 1980er Jahre arbeitete Riva hauptsächlich an Aufträgen für Privathäuser, Ferienhäuser und Wohngebäude. Nach Mitte der 1980er Jahre übernahm Riva städtebauliche Projekte, darunter den Sperone del Guasco in Ancona und die Piazza San Nazaro in Mailand. Seit seinem Architekturstudium interessierte sich Riva für Möbeldesign, insbesondere für Lampen. Oft integrierte er seine Einrichtungs- und Möbelentwürfe in seine Architekturprojekte für Privathäuser, Wohnungen und Gewerbeflächen.
In den 1990er und frühen 2000er Jahren übernahm Riva Projekte für Ausstellungsräume und Ausstellungsdesigns, darunter für die Mailänder Triennale, den Palazzo Barbaran da Porto in Vicenza und ein Installationsdesign für das Canadian Centre for Architecture in Montréal.
Umberto Riva verstarb 2021 in Palermo, Italien.
Umbauten:
Casa Frea, Milano, 1980-82
Casa De Paolini, Milano 1985
Casa Insigna, Milano, 1987-89
Casa Righi, Milano, 2002-03
Casa Mieli Ballerini, Milano, 2004
Erstes Treffen und Einführung:
Mittwoch, 25.03.26, 10:00 Uhr, Raum N014