Das Institut Städtebau und seine Inhalte und Schwerpunkte
Die Stadt ist das Aktionsfeld des Instituts. Als Schnittstelle zwischen Gebautem und Gesellschaft, Individuum und Gemeinschaft, als Spielfeld für Strategien und Taktiken sowie als Summe von Außen- und Innenräumen bietet sie zahlreiche Aspekte zur Analyse und zum städtebaulichen Entwerfen in unterschiedlichen Maßstäben.
Wie gestaltet sich die Lehre?
In der Lehre werden neben der Vermittlung von Grundlagenkenntnissen Methoden und Aspekte des künstlerisch-ästhetischen, kulturell-gesellschaftlichen und technisch-wissenschaftlichen Entwicklungsprozesses von Städten thematisiert und mit einem Ausblick in die Stadt von morgen verknüpft. Lokale, nationale und internationale Schauplätze werden in wechselnden städtebaulichen Aufgabenstellungen bearbeitet.
Einführende allgemeine Recherchen, aufgabenspezifisches Studium von Literatur und Fallbeispielen, Exkursionen zur Ortserkundung oder zur fachlichen Allgemeinbildung sind wesentliche Bestandteile der Lehrveranstaltungen. Sie dienen der kritischen Reflexion grundsätzlicher städtebaulicher Fragestellungen auf den unterschiedlichen Maßstabsebenen der Stadt.
Was zeichnet diese Vertiefung im Master aus?
Das Institut bietet einen vertiefenden Master in Städtebau an. Er ermöglicht in Entwurfsstudios, Fachprojekten und theoretischen Seminaren eine Auseinandersetzung mit zentralen städtebaulichen Fragestellungen:
- Welches sind die adäquaten Steuerungselemente der Stadtentwicklung?
- Mit welchen Konzepten lassen sich urbane Entwicklungsprozesse räumlich definieren?
Dabei werden Kompetenzen vermittelt, die den Berufseinstieg als Stadtplaner oder Stadtplanerin und die Eintragung in die Stadtplanerliste der Architektenkammern erleichtern sollen.
Das Institut unterhält ein Forschungslabor. Es beteiligt sich an nationalen und internationalen Forschungsprogrammen und arbeitet an Projekten mit externen Kooperationen.